aktuelles

Feb 2013

Deutschlands kleinstes Krankenhaus feiert Spatenstich

Was macht ein Krankenhaus eigentlich zu einem Krankenhaus? Nun, die Größe kann nicht ausschlaggebend sein. Denn sonst wäre das Inselkrankenhaus auf Borkum mit seinen acht Betten nur eine Krankenstation. Trotz seiner geringen Größe ist es für die Versorgung der Borkumer Bevölkerung mit ihren rund 5.500 Einwohnern und den 300.000 Urlaubern im Jahr unverzichtbar.
Nun erhält Borkum einen zweistöckigen Krankenhausneubau, der eine bauliche und technische Neustrukturierung und Anbindung an telemedizinische Funktionen ermöglicht. Zusammen mit einer internistischen Praxis, einer Pflegestation und der Rettungsstelle des DRK verfügt das neue Akutkrankenhaus dann über 11 Betten, die in der Saison auf 17 Betten erweiterbar sind, sowie 10 Mitarbeiterwohnungen im OG. Auch wird das DRK mit der Rettungsstelle inkl. der Aufenthaltsräume für die Sanitäter in den Neubau integriert. Schwerere Fälle werden weiterhin aufs Festland geflogen. Daher gehört auch ein neuer Hubschrauberlandplatz zum Projekt.
Der agn-Entwurf nimmt die Gestaltungssprache der Bebauungen auf der Insel auf und gliedert sich in der Höhe und Materialwahl (Klinker) harmonisch in das Gesamtbild der Insel.

Leistungen: Architektur LPH 1-4
Baubeginn: Februar 2013
geplante Fertigstellung: Ende 2014
BGF 7.974 m²
Bauherr: Klinikum Leer gGmbH
Projektleitung: Thomas Rettig/Andreas Polzer

Skizzen: agn