08.07.2019

In die Zukunft geblickt

Im Frühjahr 2017 hat die Geschäftsführung das interdisziplinäre agn-Nachhaltigkeitsteam damit beauftragt, zu untersuchen, wie die unternehmerische Nachhaltigkeit gestärkt werden kann.

Dabei steht folgende Fragestellung im Fokus: „Was müssen wir heute tun, um in 50 Jahren noch so gut (oder sogar besser) dazustehen wie heute?“ Nach einer initialen Analyse wurden in einem Priorisierungsworkshop 20 Kernthemen mit ca. 80 Unterthemen herausgearbeitet und nach Dringlichkeit eingestuft. Das Ergebnis wurde Ende 2017 in einer Prioritätenmatrix fixiert.

2018 wurde in einer unternehmensweiten Umfrage die Zufriedenheit der Mitarbeiter in ihrem Arbeitsumfeld gemessen. Das Ergebnis floss in die Arbeit des Nachhaltigkeitsteams ein.

Inzwischen ist das Nachhaltigkeitsmanagement fest in der Geschäftsführung verankert und es wurden konkrete Ziele in den Feldern Ökologie, Ökonomie und Soziales formuliert. Zur Umsetzung der Ziele stellte das Team einen 160 Maßnahmen umfassenden Katalog auf und bewertete im Rahmen eines Workshops 23 davon als besonders dringlich und Erfolg versprechend. Diese Shortlist wurde im Dezember 2018 der Geschäftsführung zur Verabschiedung vorgelegt. Im Anschluss daran wurde die Nachhaltigkeitsstrategie den Leitungsebenen aller Standorte vorgestellt und traf auf regen Zuspruch. Auf-gabe der Standorte ist es nun, Nachhaltigkeitsbeauftragte zu benennen, um ortsbezogene Maßnahmen mit Unterstützung des Nachhaltigkeitsteams aus Ibbenbüren zu planen und umzusetzen.

In den letzten Monaten sind bereits Maßnahmen, wie die Ansiedlung von Bienenvölkern zur Förderung der Biodiversität auf dem agn-Gelände in Ibbenbüren, umgesetzt worden. Des Weiteren soll die Umgestaltung einer Rasenfläche in eine Wildblumenwiese folgen.

Weitere Themen, wie z.B. die Reduktion von Treibhausgasen (CO2) durch die Nutzung von Strom aus Sonnenenergie am Firmensitz in Ibbenbüren, eine optimierte Fahrradinfrastruktur oder Schaffung zusätzlicher Räume mit Entspannungsmöglichkeiten für die Mittagspause, befinden sich in der Kostenprüfung oder inhaltlichen Überarbeitung.

Um die Fortschritte im Zusammenhang mit einer nachhaltigen Unternehmensstrategie zu dokumentieren und transparent zu machen, ist agn das erste Unternehmen seiner Branche, dass kurz vor der Veröffentlichung der Entsprechungserklärung zum Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) steht. Der DNK ist ein branchenübergreifender Transparenzstandard für die Berichterstattung unternehmerischer Nachhaltigkeitsleistungen und dient dazu, die unternehmerische Nachhaltigkeit sichtbar und mittels Standardisierung besser vergleichbar zu machen. agn hat sich zu diesem Schritt entschieden, um sich auch auf lange Sicht an den dort benannten eigenen Zielen zu messen.

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