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Kulturhistorisches Zentrum, Vreden

Kulturelle Bildung, Forschung, Pädagogik und Sammlung – vereint in einem Zentrum. In der Stadt Vreden sollen an Stelle  der heutigen Einrichtungen Hamaland-Museum und Landes- kundliches Institut Westmünsterland eine grundlegende Erweiterung und Sanierung erfolgen. agn übernimmt die bauliche Projektsteuerung. Die bauliche Umstrukturierung schafft die Grundlage, um ein neuartiges inhaltliches Gesamtkonzept zu errichten: das Kulturhistorische Zentrum Westmünsterland. Im Rahmen der Regionale 2016 soll damit ein Ort entstehen, der nicht nur die kulturelle Bildung unterstützt, sondern auch die Identität und Geschichte der Region widerspiegelt.
Das Plangebiet für den Umbau liegt am südwestlichen Rand des historischen Stadtkerns von Vreden. Auf dem Areal des zukünftigen Zentrums befinden sich zwei denkmalgeschützte Gebäude. Das Armenhaus aus dem 16. Jahrhundert und der Pulverturm aus dem 14. Jahrhundert. Diese historische mittelalterliche Stadtstruktur ist für die Umsetzung des Entwurfs prägend.
Die drei Einrichtungen Hamaland-Museum, historische Teile der Kreis- und Stadtarchive und das Landeskundliche Institut Westmünsterland werden im neuen Kulturhistorischen Zentrum an einem Standort zusammengeführt. Außerdem werden u. a. die allgemeine Kulturarbeit, das Stadtmarketing, ein kleiner Museumsshop und ein eigener Pädagogikbereich in den Räumlichkeiten Platz finden.

Leistung: Projektsteuerung,  Projektstufen 1-2
Übergabe: 2017
Architekt: ARGE Pool Leber und Bleckmann Krys Architekten, München
Bauherr: Kreis Borken

Fotos: Brigida González