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Familienbad „Delfinoh“, Nordhorn

Das denkmalgeschützte Hallenbad im Stadtzentrum von Nordhorn wurde im September 2012 durch einen Brand zerstört. Daraufhin wurde agn Niederberghaus & Partner mit einer Machbarkeitsstudie beauftragt, um die Standortfrage zu klären. Das Ergebnis der Untersuchung verdeutlichte, welche Synergieeffekte ein Neubau in direkter Nachbarschaft des Freibads haben würde. Daraufhin wurde agn mit der Projektsteuerung und Teilen der Projektleitung beauftragt. Unter anderem begleitet agn als Projektsteuerer aktiv die Entscheidungsgruppe der Stadt und fungiert als „ausgelagerte Bauabteilung“ des Bauherrn.
Das neue Hallenbad nimmt einige markante architektonische Elemente des zerstörten Schwimmbades, wie die prägnanten Vordächer, auf und macht, durch die Staffelung des Baukörpers, den Grundriss außen ablesbar. Der Entwurf von Geising + Böker GmbH sieht drei Schwimmhallen vor. In der ersten Halle ist Platz für ein 25m-Becken mit 8 Bahnen und Teilhubboden, Sprungturm, Rutsche und Kletterwand und in der zweiten für das Lehrschwimmbecken. Die dritte Halle bietet den Besuchern ein Warmwasserbecken, das mittels Hubboden für Therapiezwecke genutzt werden kann, und ein Kinderplanschbecken. Zudem werden eine Textilsauna und ein Kinder-Außenbecken umgesetzt.
Das Freibad und das Delfinoh werden als Kombibad geführt, zum Beispiel kann dann die Rutsche, durch einen separaten Zugang, auch in der Freibad-Saison genutzt werden.

Leistung: Projektsteuerung
Baubeginn: Oktober 2014
gepl. Fertigstellung: August 2016
Architekt: Geising + Böker GmbH
Bauherr: Bäderbetriebe Nordhorn/Niedergrafschaft (BNN)

Fotos: Bernd Hempen | Franz Frieling