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Einzelkulturdenkmal Hilchenhaus, Lorch

Das Hilchenhaus wurde zwischen 1546 und 1548 als Sitz des Reichsfeldmarschalls Johann Hilchen erbaut. Im Gegensatz zu der für die Region typischen Fachwerkbauweise wurde das Hilchenhaus als Massivbau aus verputztem Bruchsteinmauer- werk erbaut. Es charakterisiert durch seine reiche Sand- steingliederung und die aufwendige Schaufassade. Das Hilchenhaus ist als Einzelkulturdenkmal und die Stadt Lorch gehört zum UNESCO-Welterbegebiet des Oberen Mittel- rheintals.
Neben der Sanierung erhielt das Hilchenhaus ein eigen- ständiges Erschließungsbauwerk. Es setzt sich vom his- torischen Erscheinungsbild bewusst ab und bildet so einen spannungsreichen Kontrast zwischen Alt und Neu.
Der Neubau ist in Stahlbeton hergestellt und mit handwerklich bearbeiteten Sandsteinplatten verkleidet. Zum Rhein sowie zur Kirche hin ist das Gebäude großzügig verglast. Der Er- schließungsbau dient als Haupteingang und stellt durch den integrierten Aufzug eine barrierefreie Verbindung zu allen Geschossen sicher.

UNESCO Weltkulturerbe Hilchenhaus
 

Leistung:  Architektur LPH 1-9
BGF: 1.745 m²  
Fertigstellung: Dezember 2013
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Lorch

Fotos: agn