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Land- und Amtsgericht, Düsseldorf

Ein differenziertes Volumen – Mixtur aus Blockrand und Solitär – besetzt die ehemalige Baulücke und wirkt ordnend und transformierend auf das heterogene Umfeld. Transparente und geschlossene Flächen und Lufträume mit sichtbaren inneren Funktionen wechseln. Der sechsgeschossige Baukörper wirkt geschlossen und stellt durch klar definierte Einschnitte dennoch eine maßstäbliche Verbindung zwischen Straßen- und Grünraum her. Zwei ineinander verzahnte Baukörper bilden eine gemeinsame transparente Mitte und erleichtern die Ablesbarkeit der beiden unterschiedlichen Gerichte. Besondere Merkmale des Gebäudes sind die Natursteinfassade, die schwebende Glasbrücke zwischen den Baukörpern, das mehrstöckige Foyer mit großer Freitreppe sowie das mit 620 Metern größte Erdluftregister Deutschlands. In dieser Kombination mit dem zentralen Latentwärmespeicher ist das Erdluftregister weltweit einmalig und wird im Rahmen eines Forschungsprojektes vom BMWI gefördert.

Ansicht Land- und Amtsgericht Düsseldorf
Ansicht der schwebenden Glasbrücke zwischen den Baukörpern
Ansicht des mehrstöckigen Foyer mit großer Freitreppe
Ansicht Eingangsbereich des Land- und Amstgerichts von innen
Ansicht eines Gerichtssaals

Leistung: Generalplanung
Fertigstellung: März 2010
Bauherr: BLB NRW, Niederlassung Düsseldorf

Fotos: Holger Knauf, Düsseldorf


https://vimeo.com/117463886