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Kaufmannshaus, Hamburg

Das Kaufmannshaus in Hamburg, vor mehr als 100 Jahren als Mietkontorhaus in der Innenstadt erbaut, erstrahlt in neuem Glanz. Erst in den 1970er-Jahren gestaltete man es zu einem Büro- und Geschäftshaus mit Ladenpassagen und einem Atrium um. Rund 40 Jahre später erfolgte nun eine umfassende Modernisierung. Im ersten Bauabschnitt wurden die Fassaden im Erdgeschoss und das Atrium mit Passage gestalterisch modernisiert und die technischen Anlagen sowie der Brandschutz an heutige Anforderungen angepasst. Im inzwischen ebenfalls fertig gestellten zweiten Bauabschnitt wurde ein Fußgängersteg im Bleichenfleet als Verbindung zwischen der Bleichenbrücke und der Poststraße realisiert. Gleichzeitig wurden entlang des Verbindungsstegs im Gebäude neue Einzelhandels- und Gastronomieflächen geschaffen. Das gestalterische Konzept orientierte sich außen am historischen Bestand und im Inneren an einer klaren und transparenten Form, der auch die Geometrie und die Farbe folgen. Diese Umsetzung spiegelt sich in den verwendeten Kalksteinböden, Ganzglasgeländern und der Edelstahlportale wider. Die weiße Wand- und Konstruktionsverkleidung unterstreicht den eleganten und zurückhaltenden hanseatischen Purismus. Neben der neuen Gestaltung wurde das Kaufmannshaus energetisch optimiert.

Ansicht Bleichenfleet
Atrium
Atrium
Passage

Leistung: Architektur LPH 1-4 teilweise, LPH 5-8
Fertigstellung: August 2013
Bauherr: RFR Objekt Hamburg Bleichenbrücke GmbH

Fotos: Carsten Brügmann, Hamburg | agn