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Börsenbrücke Hamburg

Das zentral gelegene Grundstück zwischen Börsenbrücke und Nikolaifleet ist nur 28 Meter tief und 9 Meter breit. Es ist Teil der grenzständigen, doch unterschiedlich gestalteten und nicht einheitlich hohen Gebäudezeile zwischen Mühlenbrücke und Trostbrücke. Der Neubau präsentiert sich achtgeschossig mit zwei Staffelgeschossen, die die Fassaden- und Dachfluchten des westlichen Nachbarn aufnehmen.
Mit seinen rund 25 Metern Höhe gilt das Gebäude als Hochhaus. Es soll als Bürogebäude mit Nutzungseinheiten zwischen 140 und 180 Quadratmetern und als Firmensitz des Bauherrn genutzt werden. Im Erdgeschoss wurde ein großzügiges Eingangsfoyer mit zwei angegliederten Arbeitsbereichen zum Fleet ausgebildet. Im Fleetgeschoss ist wasserseitig ein Konferenzbereich mit zwei großen Konferenzräumen angeordnet. Ein nicht überdachter Innenhof ermöglicht die natürliche Belichtung und Belüftung der angrenzenden Büroflächen. Die straßenseitige Fassade wurde in Anlehnung an die Nachbarbebauung als Lochfassade in Naturstein und Glas ausgeführt. Rückwärtig zum Fleet öffnet sich die Fassade mit Fensterbändern und schmalen Balkonaustritten. Die geschlossenen Flächen wurden ebenfalls mit Naturstein verkleidet.

Börsenbrücke Hamburg
Eingang

Leistung: Architektur LPH 1-7, 9 künstlerische Oberleitung
Fertigstellung: Dezember 2006
Bauherr: Ter Hell & Co. GmbH

Fotos: agnleusmann