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Justiz, Heidelberg

Der Neubau der Justiz Heidelberg, ein PPP-Pilotprojekt des Landes Baden-Württemberg, nimmt Landgericht, Amtsgericht und Staatsanwaltschaft auf. Durch den Neubau konnte die städtebauliche Entwicklung zu einem lebendigen Gewerbe- und Wohnviertel rund um die Bahnhofstraße weiter voran-getrieben werden. Der nahezu quadratische, sechsgeschossige Baukörper richtet sich zu einem neu geplanten Platz aus, der den östlichen Abschluss der Kurfürstenanlage bilden wird. Sämtliche Nutzungen orientieren sich um zwei Innenhöfe. Ein Hof dient als repräsentative, zweigeschossige Eingangshalle. Der zweite Innenhof fungiert als Atrium, das sich bis in die erste Untergeschossebene fortsetzt. Das neue Behörden-zentrum ist wie folgt aufgeteilt: Im Erdgeschoss und in der ersten Etage befinden sich die Gerichtssäle, in den beiden Obergeschossen zwei und drei die Räume des Amtsgerichtes. Staatsanwaltschaft und Landgericht belegen die oberen Etagen. Das Projekt erhielt im Herbst 2010 aufgrund seiner ausgezeichneten Ökobilanz und Unterschreitung der EnEV das DGNBVorzertifikat in Silber. Außerdem wurde dem Projekt im Jahre 2009 der Sonderpreis des „Innovationspreises PPP“ verliehen.

Ansicht Visualisierung der Justiz Heidelberg
Ansicht zweigeschossige Eingangshalle

Leistung: Architektur und Freianlagen
Fertigstellung: 2011
Bauherr: JUKA Justizzentrum Kurfürstenanlage GmbH
vertreten durch STRABAG Real Estate, Bereich Freiburg, Freiburg und STRABAG Real Estate, Direktion Public Private Partnership, Köln
Mieter: Land Baden-Württemberg, vertreten durch Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Mannheim

DGNB-Zertifizierung: Silber (Vorzertifikat)
Auszeichnung: Innovationspreis PPP, 2009

Visualisierung/Foto: agn